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Besonderes Lob gilt natürlich dem Schwarzwälder Speck und Schinken mit seinem rauchigen Wacholdergeschmack. Nicht alle Schwarzwälder räuchern ihren Speck noch nach streng gehüteten Verfahren. Früher wurde im Gewölb´ über der kaminlosen Küche geräuchert, sodass beim Kochen der entstandene Rauch an Speck und Würsten vorbeizog – heute liegt das eigentliche Geheimnis nicht nur im verwendeten Räucherzeug wie Tannenreisig und Wacholder, sondern auch in dem seit Generationen überlieferten Verfahren und der Sorgfalt, ein Stück Fleisch zu einer Köstlichkeit zuzubereiten!
In vielen Landmetzgereien aus dem Schwarzwald wird deshalb noch nach den vor über 100 Jahren hinterlassenen Rezepten der Urgroßeltern geräuchert.
Wichtig ist es, den Speck oder Schinken danach in hauchdünne Scheiben zu schneiden, da er nur auf diese Weise den zarten Rauchgeschmack entfalten kann.
Man gönnt sich ja sonst nichts – oder vielleicht doch eine Schwarzwälder Köstlichkeit - Bauernbrot, Schinken und (oder) ein Kirschwasser!
Text: + Foto: POSITIV-MEDIEN (Waldemar Herzog)
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