Heidelberg

Mythos Heidelberg

Touristenströme aus Asien, Amerika, Osteuropa und der ganzen Welt pilgern jedes Jahr in die bekannteste deutsche Stadt um sich vom Flair der Künstler-, Kultur- und Studentenstadt begeistern zu lassen. Viele namhafte Gäste wie Louis Armstrong, Konrad Adenauer, Johann Wolfgang von Goethe oder Theodor Heuss haben zu den verschiedensten Zeitepochen Heidelberg beschrieben und die Stadt am Neckar ihren weltweit bekannten Charme in die Welt getragen.

Neben dem Besuch der Heidelberger Brücke, dem Heidelberger Schloss und natürlich der Heidelberger Universität gehören spezielle Rundgänge durch Heidelbergs Kunstszene zu den besonderen Erlebnissen. Unter dem Motto Poetisches Heidelberg können die Besucher das Wirken von 62 Künstlergrößen nachvollziehen. So erfahren die Besucher unter anderem dass der Dichter Joseph von Eichendorff vom Mai 1807 bis Mai 1808 in Heidelberg lebte. Eichendorff erfuhr in Heidelberg entscheidende Anregungen für seine Entwicklung zum Dichter und verliebte sich unglücklich.

Auf den Spuren des Dichters kommt der Besucher über den idyllischen Marktplatz auch über die Universität und dessen Universitätsmuseums vorbei. Schon allein der große Hörsaal mit seinen vielen Wand und Deckengemälden ist ein Erlebnis. Im Museum selbst, im Eingangbereich, wird der durch die Nationalsozialisten getöteten Studenten und Lehrkräften gedacht.

Auf dem Weg durch die Heidelberger Gassen kann man zahlreiche Studentenlokale entdecken, die mit ihren kulinarischen Leckereien zum längeren Verweilen laden. In einer Seitengasse befindet sich der so genannte Studenten Karzer. Hier wurden Studenten inhaftiert die sich zum Beispiel unsittlich benommen haben oder nach überhöhtem Alkoholgenuss über die Stränge geschlagen haben. Im Karzer durften die Studenten dann für ein paar Tage über ihre Verfehlungen nachdenken. Eine Erziehungsmaßnahme, die nicht ganz so ernst genommen wurde, denn die Wirtsleute durften den „Inhaftierten“ Essen und Getränke vorbei bringen und Studienkollegen konnten ihre Freunde besuchen. Lediglich den Damen war es untersagt, ihre Freunde zu besuchen.

Der Höhepunkt einer jeden Heidelberg Entdeckungstour ist der Besuch des Heidelberger Schlosses. Wer sich den beschwerlichen Weg auf den Berg nicht mehr zumuten möchte, der sollte eine Möglichkeit der besonderen Art nutzen. Mit den Heidelberger Bergbahnen erreicht man innerhalb weniger Minuten den höchsten Punkt Heidelbergs. Oben angekommen kann man die wunderbare Aussicht über den Königsstuhl genießen. Ein Höhepunkt des Schlossbesuches ist ohne Frage das „größte Weinfass der Welt“. Hier mussten die Bauern und Winzer früher ihren zehnten Teil abgeben, der dann in diesem Riesenfass gesammelt wurde.

 Heidelberg ist immer eine Reise wert!

 

Information: Heidelberg Marketing GmbH * Telefon 06221-14220 * Telefax 09221-142222 * Internet: www.heidelberg-tourismus.de * info@heidelberg-tourismus.de

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk), die diese Pressereise ermöglicht hat.

Text: Andreas Sauer * Fotos: Andreas Sauer und Helga Fischer * Video: Waldemar Herzog

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