26. Mai 2009

Die Württemberger Spezialität Trollinger ist im Aufwärtstrend  

Heilbronn: Auch der 12. offene Trollingerwettbewerb der Württemberger Weingüter e.V. bestätigte den Aufwärtstrend der Traditionssorte des Weinlandes am Neckar. Peter Albrecht, Vorsitzende der 120 nicht genossenschaftlich organisierten Mitglieder zählenden Württemberger Weingüter: „Das Trollinger-Niveau, die Homogenität der Sorte und damit auch die Qualität des Wettbewerbs sind erneut deutlich gestiegen.“ 98 Weine aus 63 Betrieben (davon 26 Weingärtnergenossenschaften, 35 Weingüter und zwei Kellereien) stellten sich in der Heilbronner Wein Villa einer 24-köpfigen Jury aus Weinfachleuten und Medienvertretern.

Erstmals schafften es die seit 2007 aktiven sieben „Trollinger-Evas“ aus Württemberg, mit ihrem Weinprofil gleich zweimal unter die ersten Sechs zu kommen; beide Weine kommen aus Weinlagen in Obersulm. Die Bottwartalkellerei (mit Jahrgang 2007 Wettbewerbssieger) und die Weingärtner Willsbach (Platz 5) waren auch beim 11. Trollinger-Wettbewerb 2008 in der Spitzengruppe.

Eingeladen war die gesamte württembergische Weinwirtschaft. Zugelassen waren Trollinger der Jahrgänge 2007 und 2008 in der Geschmacksrichtung „trocken“ aus Weingütern mit Prädikats- und Ecovin-Betrieben, Weinkellereien und Genossenschaften. Jeder Erzeuger konnte maximal zwei Proben einsenden. Die Weine wurden verdeckt nach dem 20-Punkte-Schema probiert.

Die Jury setzte sich aus Vertretern der verschiedenen Gruppierungen der Württemberger Weinwirtschaft (Genossenschaften, VdAW, VDP, Württemberger Weingüter, Weinbauverband) sowie der Weinfach- und Tagespresse zusammen. Den Vorsitz hatten Dr. Dieter Blankenhorn und Hanns-Christop Schiefer (LVWO Weinsberg) sowie Dr. Gerhard Götz.

Die Jury kam zu dem Ergebnis, dass das Niveau gut bis vorzüglich war, was die hohen Bewertungen belegen. Die Qualitäts-Dichte bescheinigen die Werte der Siegerweine. Der Abstand vom ersten zum sechsten beträgt gerade mal 0,56 Punkten auf der 20-Punkte-Skala. Alle Siegerweine haben ein Alkohol-Volumen zwischen 12,3 und 13 %.

Der Trollinger-Wettbewerb hat das Ziel, die Qualitätsanstrengungen der Erzeuger zu fördern und die eigenständige Sorte Trollinger ins richtige Licht zu stellen. Das Profil des Trollingers als  regionale Spezialität soll geschärft werden. Der Wettbewerb soll dazu beitragen, dass sich Winzer und Kellermeister Gedanken darüber machen, wie ein „modernen Trollinger“ auszusehen und zu schmecken hat. Weingüter-Vorsitzender Peter Albrecht: „Die positive Entwicklung des Trollinger-Profils und die damit verbundene Qualitätssteigerung sind offensichtlich. Der 1998 zum ersten Mal durchgeführte Trollinger-Wettbewerber der Württemberger Weingüter hat dazu zukunftsweisend beigetragen.“ Deutlich wurde laut Albrecht: „Der Trollinger passt als leichter, fruchtiger, anregender und damit moderner Wein ideal in die heutige Genuss-Welt. Für die Württemberger Weinwirtschaft ist der Trollinger als regionale Spezialität mit Alleinstellungsmerkmal ein wichtiges Vermarktungsinstrument.“

Württembergs Weinbauverbands-Präsident Hermann Hohl ergänzte: „Der Trollinger-Wettbewerb ist nicht mehr weg zu denken.“ Die Platzierung von zwei „Vinissima“-Trollingern unter den ersten Sechs mache deutlich, dass eine gemeinsame Arbeit am Trollinger-Profil auf Dauer erfolgreich sei. Hohl begrüßte auch die kontinuierliche Qualitätsarbeit in Württemberg, die unter anderem darin deutlich werde, dass Betriebe wiederholt in der Siegerliste erscheinen.

Wer die Siegerliste haben möchte, der wende sich an: Württemberger-Weingüzter e.V. *1. Vorsitzender Peter Albrecht *  Im Breitenloch 37 * 74076 Heilbronn * Tel.: 07131-178947 * Fax: 07131-166825 * info@wuerttemberger-weingueter.de * www. Wuerttemberger-weingueter.de

Text und Foto Schwinghammer

Deichmann-Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit

Hamburg:  Der Sänger und Musiker Sebastian Krumbiegel übernimmt die Schirmherrschaft des diesjährigen Deichmann-Förderpreises gegen Jugend-arbeitslosigkeit. Soziales Engagement ist für den Prinzen-Sänger selbstverständlich. Seit Jahren setzt er sich mit Nachdruck gegen Gewalt, Rassismus und Armut ein. Als Unterstützer von verschiedenen Integrationsprojekten liegt ihm das Wohl von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen. „Der Förderpreis ist eine gute Sache. Es verändert sich nichts, wenn man sich nicht einmischt. Daher müssen wir jungen Menschen, die mit Lernschwierigkeiten oder Sprachdefiziten kämpfen oder aufgrund ihres Migrationshintergrunds schlechte Zukunfts-Perspektiven haben, unterstützen. Menschen, die diesen Jugendlichen ohne Wenn und Aber eine Chance geben, haben Respekt und Anerkennung verdient“, erklärt Sebastian Krumbiegel sein Engagement als Schirmherr.

Der Deichmann-Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit wird 2009 zum fünften Mal verliehen und jedes Jahr aufs Neue auf seine Notwendigkeit hin geprüft. Die aktuelle wirtschaftliche Lage bestätigt Deichmann darin, an seinem Engagement festzuhalten. Deshalb unterstützt Europas größter Schuheinzelhändler in diesem Jahr erneut Initiativen, die der Perspektivlosigkeit von benachteiligten Jugendlichen in modellhaften Projekten entgegenwirken. Für die Kategorien „Berufliche Förderung durch Unternehmen, Vereine und öffentliche Initiativen“ und „Schulische Präventivmaßnahmen“ wird insgesamt ein Fördergeld von 100.000 Euro vergeben, die Erstplatzierten erhalten jeweils 20.000 Euro. Auf Länderebene werden die Regionalsieger im Vorfeld mit jeweils 1.000 Euro honoriert. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni einzusenden.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.deichmann-foerderpreis.de

Text und Foto: Deichmann-Pressestelle

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