23. Mai 2009

Mission Olympic - Stuttgart ist dabei

Stuttgart: Wer wird Deutschlands aktivste Stadt? Dieser Herausforderung stellten im Rathaus der Landeshauptstadt Stuttgart, der Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und die Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, am Dienstag, 19. Mai 2009, im Rahmen einer Pressekonferenz in den Raum.

Im wesentlichen informierte man die Journalisten über den Stand der Vorbereitungen und den Ablauf des dreitägigen „Festivals des Sports“ vom 10. bis 12. Juli 2009, sowie die dazu geplanten Aktionen. Weitere Gesprächspartner waren der Sportkreis-Vorsitzender Fred-Jürgen Stradinger, City-Manager Hans H. Pfeifer, Vertreter des Kinder- und Jugendfestivals, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und von Coca-Cola Deutschland.

Das „Festival des Sports“ ist der Finalbeitrag der Landeshauptstadt zum Städtewettbewerb „Mission Olympic“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Als eine der fünf Finalstädte – neben Göttingen, Lübbenau, Neubrandenburg und Norden - wird Stuttgart mitten in der Stadt das „Festival des Sports“ zusammen mit dem S-City fit und fun - 7. Kinder und Jugendfestival - auf dem Schlossplatz veranstalten.

Unser Foto zeigt: (von links nach rechts) Sportkreis-Vorsitzender Fred-Jürgen Stradinger, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, Petra Butscheidt vom Sponsor Coca-Cola und Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster

Text: Waldemar Herzog * Foto: Uwe Klemm

Besichtigung der Baugrundstücke in den „Hohlgrabenäcker

Stuttgart-Zuffenhausen: Die Baugenossenschaft Zuffenhausen lud am Montag, den 18. Mai 2009 zu einer Begehung der Baugrundstücke in den „Hohlgrabenäcker“ ein und informierte unter anderem den Stadtrat Stefan Palmer (Foto: rechts) und die SPD Gemeinderatskandidaten und Bezirksbeiräte Dieter Kupsch (Foto: links) und Uwe Mammel.

Dazu erklärte Bernd Heinl von der Geschäftsführung der Baugenossenschaft: „ Bereits seit 1993 fand unter der Federführung der Stadtentwicklung Südwest (STEG) eine freiwillige Baulandumlegung für das Gebiet Hohlgrabenäcker statt. Dabei mussten 63 Grundstückseigentümer der Umlegung beitreten.

Um diese große Anzahl an Eigentümer alle unter einen Hut zu bringen, dauerte es noch 13 Jahre bis endlich am 30.Juni 2006 der Bebauungsplan in Kraft trat und nochmals 2 Jahre bis die Erschließung soweit abgeschlossen war, dass mit den Bauarbeiten im Gebiet Hohlgrabenäcker begonnen werden konnte.

Die BGZ hatte bereits in früheren Jahren zwei Grundstücke erworben, die in die Bauumlegung eingeflossen sind. Wir haben uns bei der zugeteilten Fläche für ein Grundstück im westlichen Teil des Neubaugebiets, dem heutigen Rosenapfelweg, entschieden. Hierauf werden momentan 8 großzügige Doppelhaushälften für den freien Verkauf gebaut. Die mit über 140 qm großen Häusern werden über eine Fußbodenheizung erwärmt, mit Solarkollektoren auf dem Dach wird die Brauchwassererwärmung unterstützt. Neben der Vollunterkellerung, dem Tageslichtbad, einer Terrasse im Erdgeschoss nebst großer Dachterrasse, sei noch die zugehörige Garage erwähnt, die das Angebot abrunden. Hinsichtlich Qualität und Leistung gibt uns der Verkaufsstand – 5 von 8 Häusern sind bereits verkauft – recht.

Ansonsten hatten wir eigentlich keine weiteren Ambitionen zu bauen, bis im Herbst 2007 die Stadt Stuttgart hier im Gebiet Hohlgrabenäcker einen Bauträgerwettbewerb für den Bau von Reihenhäusern im Preiswerten Wohneigentum durchführte. Die BGZ hat daran teilgenommen und sich auf 4 Grundstücke beworben, - auf einem dieser Grundstücke stehen wir heute.

Die Architektur und das Gesamtkonzept muss wohl die Stadt überzeugt haben, denn uns wurden alle 4 Grundstücke zugesprochen. Zwei dieser Grundstücke werden momentan mit insgesamt 20 Reihenhäusern bebaut. Die voll unterkellerten Häuser werden im Energiestandard KfW 60, welcher ja seit 01.04.2009 KfW-Effizienzhaus 70 heißt, gebaut. Zur Unterstützung der Brauchwassererwärmung wird je Dach ebenfalls eine Solaranlage installiert, die Beheizung erfolgt auch hier über eine Fußbodenheizung. Die Gebäudebreite mit einer lichte von 6,40-6,70 ist sicherlich erwähnenswert, geht sie doch über das normale von 5-5,50 hinaus. Der Preis für ein Mittelhaus von knapp 250.000 €, bei einer Familie mit 2 Kindern und voller Grundstücksförderung, kann sich denke ich auch sehen lassen.

Mit den Reihenhäusern ist man bereits im September vergangenen Jahres mit der Veröffentlichung des Programms Preiswertes Wohneigentum im Amtsblatt der Stadt Stuttgart an den Markt gegangen. Ebenfalls im September fand auch die Immobilienmesse Eigentum und Wohnen in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt, bei der wir mit den Reihenhäusern auf einem Stand vertreten waren.

Die Nachfrage lag anfangs etwas hinter unseren Erwartungen, jedoch ist hier auch zu berücksichtigen, dass im Programm Preiswertes Wohneigentum die Förderung nur bei Einhaltung bestimmter Einkommens- und Eigenkapitalgrenzen, sowie natürlich dem Vorhandensein von mindestens einem Kind möglich ist.

Im Zuge der Bankenkrise und den Umsatzeinbrüchen in der deutschen Wirtschaft konnten einige bei Automobilfirmen oder Zulieferbetrieben arbeitende Kaufinteressenten Ihre Reservierung nicht mehr aufrecht erhalten, da die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes nicht mehr unbedingt gegeben war und leider noch immer ist. Viele Betriebe melden Kurzarbeit an, am Ende eines Monats steht entsprechend weniger Geld zur Verfügung. Dadurch haben momentan davon betroffene Familien den Wunsch ein Eigenheim zu erwerben, zurückgestellt.

Trotz dieser nicht sehr viel versprechenden Ausgangssituation haben wir uns im Herbst des vergangenen Jahres dazu entschlossen mit dem Bau von 20 Reihenhäusern zu beginnen. Zum einen, weil wir an Hohlgrabenäcker als gutes Wohngebiet glauben, zum anderen, weil wir die Hoffnung haben, dass sich die Wirtschaft aus dieser Talsohle wieder erholen wird und die Arbeitnehmer wieder mit der Sicherheit Ihres Arbeitsplatzes planen können und sich wieder dem Thema Eigentumserwerb zuwenden können – und wenn es dann soweit ist – können wir ein ordentliches Haus zu einem vernünftigen Preis anbieten.“

Text: Waldemar Herzog * Foto: Dieter Kupsch

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