20. Mai 2009

Volksfestartige Einweihung der WoIle-Kriwanek-Straße in Stuttgart-Stammheim

Stuttgart-Stammheim: Über 200 Bürger von nah und fern, darunter viele Kommunal-Politiker und Prominente aus Stadt und Land, waren am Montag, den 18. Mai 2009, dabei, als die Straße in der Wolfgang Kriwanek zur Welt kam, auf seinen Namen umbenannt wurde. Der Bürgermeister der Stadt Stuttgart, Klaus-Peter Murawski, enthüllte das neue Straßenschild „Wolle-Kriwanek-Straße“.

In seiner Laudatio erinnerte Paul Vincent Gunia, der mit ihm seit Mitte der 70er-Jahre zusammengearbeitet und in seiner Band mitgespielt hat, an den beliebten Schwabenrocke. Auch die Witwe und sein Sohn von Wolle Kriwanek nahmen an der würdigen Feier teil. Musikalisch umrahmte die Veranstaltung die Mundartband Wendrsonn und Schüler der Klasse 4a der Grund- und Hauptschule Stammheim (foto: unten) sangen ihr „Wolle-Lied“ zum allerbesten.

In seiner Laudatio erinnerte Paul Vincent Gunia, der mit ihm seit Mitte der 70er-Jahre zusammengearbeitet und in seiner Band mitgespielt hat, an den beliebten Schwabenrocke. Auch die Witwe und sein Sohn von Wolle Kriwanek nahmen an der würdigen Feier teil. Musikalisch umrahmte die Veranstaltung die Mundartband Wendrsonn und Schüler der Klasse 4a der Grund- und Hauptschule Stammheim sangen ihr „Wolle-Lied“ zum allerbesten.

Mit Stolz tragen die Bürger des Stadtteil Stammheim die Würde, ihrem „Wolle“, mit der Benennung seiner Geburtsstrasse, ein großes Denkmal gesetzt zu haben.

Mit seinen Liedern lebt Wolle Kriwanek in den Herzen der Bürger weiter und, so Paul Vincent Gunia: „Solange die Menschen seine Lieder singen, ist das Schwabenland noch nicht verloren!“

Wolfgang Kriwanek wurde am 29. Dezember 1949 in Stuttgart-Stammheim geboren, trug die schwäbische Mundart in aller Welt und starb unerwartet am 20. April 2003 an einer zuvor nicht entdeckten Herzgefäßschwäche.

Sehen Sie dazu unseren 10minütigen Videobeitrag:

 

Text: Waldemar Herzog * Foto: Helga Fischer * Video: Waldemar Herzog

Geplanter Neubau in der Gundelsheimer Straße

Stuttgart: Am 18. Mai 2009 stellte der Bürgermeister für Bauwesen Mathias Hahn die Bebauungspläne des Projektes „Gundelheimerstraße“  im Rathaus Stuttgart vor. Die Pläne können an dem 19. Mai 2009 in der Zehntscheuer zu Stuttgart-Zuffenhausen eingesehen werden.

Dazu die Aussage des SPD-Bezirksbeirat Dieter Kupsch: „Die SPD Bezirksbeiratsfraktion Zuffenhausen begrüßt den beabsichtigte Neubau von Eigentums- und Mitwohnungen in der Gundelsheimer Straße. Es ist an der Zeit, dass hier eine Neuordnung erfolgt. Da im Bereich Rot Ost sehr viele betagte Leute wohnen, ist es sehr bedauerlich, dass hier der Standort eines Discounters entfällt. Ein Weg zum Discounter am Hans-Scharoun-Platz ist für einen Grosteil der überalterten Bevölkerung zu beschwerlich. Es ist deshalb dringend erforderlich, dass im Bereich der Haltestelle Tapachstraße die eingeschossige Ladenflächen erheblich erweitert werden muss.

Wir fordern eine Überprüfung der Ladenzeile mit dem Ziel, einer umgehende Erweiterung der Geschäfte. Zudem sollte der Kontakt zur Baugenossenschaft Neues Heim aufgenommen werden. Diese hat im Bereich der Haltestelle einen Neubau fertig gestellt. Eventuell könnte hier im EG ein Geschäft mit ca. 120 qm Verkaufsfläche untergebracht werden. Ich denke hier u.a. an einen Drogeriemarkt.

Die SPD Fraktion möchte noch zusätzlich folgende Punkte einbringen: Schaffung von ausreichenden Parkplätzen oberirdisch und in der Tiefgarage. Bei den vorgesehenen 45 Wohnung sind zumindest die Hälfte als Eigentumswohnungen umzusetzen. Da die Bewohnerstruktur in diesem Bereich teilweise als sozial kritisch zu bezeichnen ist, sind neue Bewohner nicht aus der so genannte Notfallkartei hierfür vorzusehen.  Das gleiche gilt für den Verkauf von Wohnungen.

Hier sollte stark darauf geachtet werden, dass keine Wohnungen an das Rotlichtmilieu wie beispielsweise im Stuttgarter-Leonhardsviertel verkauft werden. Ebenfalls sollte auch darauf geachtet werden, dass Dämmmaterialien verwendet werden, die einen gewissen Lärmschutz innerhalb der Wohnungen gewährleistet. Der Baumbestand sollte erhalten werden. Eventuell gefällte Bäume sind an anderer Stelle wieder neu einzupflanzen Es ist zu gewährleisten, dass Ersatzräume für die OASE gesucht werden. Zudem sollten entsprechende Ersatzwohnungen für die bisherigen Mieter angeboten werden.“

Text: Waldemar Herzog * Foto: Dieter Kupsch

ADAC-Stauberater in die neue Saison gestartet

Gruibingen: Von der Autobahnraststätte Gruibingen aus sind die Stauberater des ADAC Württemberg am Dienstag, den 19. Mai 2009 in die neue Saison gestartet. Vor dem Team liegen bis zum 13. September rund 28.000 Einsatzkilometer. Schwerpunktmäßig werden die sieben württembergischen Stauberater des ADAC an den Wochenenden unterwegs sein.

Für den ADAC Württemberg sind im Jahr 2009 sieben Stauberater unterwegs: Gerhard Bartsch (Villingen-Schwenningen), Dieter Mäurer (Stuttgart), Uwe Richarz (Zaberfeld), Martin Schiller (Magstadt) und Andreas Speer (Schorndorf). Zudem neu im Team: Joachim Baumhauer (Kuchen) und Bernd Mikula (Hochdorf, Kreis Esslingen).

Haupteinsatzgebiete sind die A 8 im Streckenabschnitt von Pforzheim-Ost bis Ulm-Ost, die A 81 von Rottweil bis Stuttgart und Leonberg bis Weinsberg, die A 6 von Sinsheim-Steinsfurt bis Crailsheim sowie die A 7 von Langenau bis Dinkelsbühl/Fichtenau.

Die Aufgaben der Helfer sind vielfältig. „Bei Verkehrsstörungen informieren die Stauberater Autofahrer über geeignete Umfahrungsstrecken, leisten Polizei und Rettungsdiensten Hilfe bei deren Einsätzen“, betont Volker Zahn, Abteilungsleiter für Verkehr und Technik beim ADAC Württemberg, „zudem geben sie Kraftfahrern Tipps, wie das Warten im Stau erträglicher wird.“ Die Stauberater unterstützen außerdem die Einsatzkräfte beim Sichern von Unfallstellen. Zum vierten Mal ist in der Hauptreisezeit das Mobile Staustudio des ADAC Südbayern länderübergreifend auch auf württembergischem Terrain auf Tour: Radiostationen in Bayern und Württemberg können hierbei von den Stauexperten tagesaktuelle Informationen zur Verkehrslage sowie Prognosen abrufen.

Verkehrsprognose des ADAC Württemberg für Christi Himmelfahrt und Pfingsten

Stuttgart: Der ADAC Württemberg rechnet am Tag vor Christi Himmelfahrt mit vielen Staus auf den Autobahnen im Land. „Am Mittwoch wird der Verkehr zwischen 15 und 20 Uhr auf einigen baden-württembergische Autobahnabschnitten mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Erliegen kommen“, erläutert Reimund Elbe, Pressesprecher des ADAC Württemberg. Betroffen sind in erster Linie die Autobahnen A 8 und A 81 im Großraum Stuttgart sowie der Streckenabschnitt der A 8 zwischen Mühlhausen und Ulm. Auch auf der A 6 zwischen Mannheim und Heilbronn sind auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens längere Staus wahrscheinlich. „Ein kritischer Punkt ist zudem das Weinsberger Kreuz“, betont Elbe. Etwas besser sieht die Prognose für Christi Himmelfahrt (21. Mai) aus. Der ADAC Württemberg rechnet am Feiertag mit weitgehend staufreien Autobahnen. Auch am so genannten „Brückentag“ (Freitag, 22. Mai) ist vor allem auf Grund eines geringeren Berufsverkehrs mit weniger Staus auf den Autobahnen zu rechnen. Am Samstag dürfte das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen im Land in der Zeit von 13 bis 17 Uhr etwas stärker werden.

Der stauanfälligste Tag in der Woche vor Pfingsten wird, so prognostiziert der ADAC Württemberg, Freitag, 29. Mai. Ab dem frühen Nachmittag steige die Staugefahr rapide, erst ab 20 Uhr dürfte sich die Lage auf den Fernstraßen entspannen. An Pfingstsamstag und Pfingstsonntag ist nur in der Mittagszeit mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen. „Am Pfingstmontag setzt allerdings die erste Rückreisewelle ein, so dass es hier wiederum zu Staus auf den Autobahnen kommen kann“, so die Prognose.

Der ADAC Württemberg rät Autofahrern, sich vor dem Start in den Urlaub grundsätzlich Gedanken über Alternativrouten zu machen. Zudem empfiehlt der Club, bei Fahrtantritt und während der Reise auf den Verkehrsfunk zu achten, um gegebenenfalls Staus auszuweichen. Ebenso sollte genügend Proviant an Bord sein und auch rechtzeitiges Tanken sei empfehlenswert. „Es wäre ein großer, zusätzlicher Ärger für sich und andere, wenn mitten im Stau auch noch der Sprit ausgeht“, so Elbe, „doch das passiert aus Unachtsamkeit leider das ein oder andere Mal.“

Text: Presse ADAC-Württemberg * Foto: Presse ADAC-Württemberg / Waldemar Herzog

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