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Schirmherr der Initiative ist wie in den Jahren zuvor Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. „Leider sterben immer noch zu viele junge Menschen im Straßenverkehr. Deshalb begrüße ich diese sinnvolle Sicherheitsinitiative, mit der Dekra die junge Generation über die Gefahren am Steuer aufklärt“, so der Minister.
Das Unfallrisiko der 18- bis 24-Jährigen ist noch immer mehr als doppelt so hoch wie bei der Bevölkerung insgesamt. Neben fehlender Fahrpraxis und geringem Sicherheitsbewusstsein spielen auch technische Mängel eine große Rolle. Junge Fahrer sind häufig in älteren Autos unterwegs und fallen durch eine extrem hohe Mängelquote und ein überdurchschnittliches Unfallrisiko auf. Dekra fordert die jungen Fahrerinnen und Fahrer auf, am SafetyCheck teilzunehmen, damit sie versteckten Risiken nicht zum Opfer fallen. Als Anreiz verlosen die Veranstalter unter den Teilnehmern ein DTM-Wochenende und zahlreiche andere attraktive Preise.
Wie wichtig ein zusätzlicher Sicherheitscheck an Fahrzeugen junger Fahrer ist, zeigen die Ergebnisse der SafetyCheck-Aktion des Jahres 2008. 74 % der Teilnehmer fuhren einen Pkw, der acht Jahre oder älter war. An fast neun von zehn dieser Fahrzeuge stellten die Ingenieure Mängel fest. Zum großen Teil waren sicherheitsrelevante Bauteile wie die Bremsanlage, Fahrwerk und Reifen betroffen. Im Schnitt fanden die Sachverständigen an jedem mangelbehafteten Fahrzeug mehr als drei Mängel. Auch in punkto moderner Sicherheitstechnik sind die jungen Fahrer im Nachteil: Knapp die Hälfte der Fahrzeuge (46 %) verfügte über keines der Sicherheitssysteme Fahrerairbag, Anti-Blockier-System oder Schleuderschutz ESP.
Die 18- bis 24-Jährigen sind nach wie vor die Altersgruppe mit dem höchsten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes verunglückten im Jahr 2007 insgesamt 87.109 (Vorjahr: 84.303) junge Männer und Frauen bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen. 971 (Vorjahr: 1 .011) von ihnen kamen dabei ums Leben. Je 100.00 Einwohner dieser Altersgruppe verunglückten 1.279 junge Erwachsene im Straßenverkehr. Das sind mehr als doppelt so viele wie bei der Gesamtbevölkerung.
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