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Der Schriftsteller Manfred Mai wird 60
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Winterlingen: Heimweh kennt er nicht. Weil er nie richtig weg war. Der Schriftsteller Manfred Mai, der am 15. Mai seinen 60. Geburtstag feiert, ist auf der Zollernalb aufgewachsen. Hier hat er als Lehrer unterrichtet und hier wohnt und arbeitet er als freier Autor.
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Es ist ein bescheidenes Häusle im Südwesten von Winterlingen, in dem Manfred Mai mit seiner Frau und den beiden erwachsenen Töchtern lebt. Hier hat er auch seine Dichterklause, sein Büro. Gelingt es dem Besucher, seinen Blick von den reich bestückten Buchregalen abzuwenden, dann sieht er durch ein großes Fenster den Himmel über dem Großen Heuberg.
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Wie seine beiden Schwestern ist Mai in Winterlingen geboren und aufgewachsen, in kargen Jahren und in armseligen Verhältnissen. Der Vater war Fabrikarbeiter, in der Nebenerwerbslandwirtschaft musste auch der kleine Manfred zupacken. In „Winterjahre“, (http://www.positiv-medien.de/html/winterjahre.html) seinem kürzlich erschienenen „Roman von der Schwäbischen Alb“, erzählt der Autor von dieser Kindheit, von Unverständnis, Zwang und roher Gewalt. „Es war eine Jugend, wie es sie heute kaum mehr gibt“, sagt Mai. „Meine Kameraden und ich, wir waren eine verschworene Bande, spielten Räuber und Gendarm, Fußball, wo immer es ging, bauten Hütten, zogen durch den Wald, untersuchten Dolinen, kletterten in Höhlen und rauchten heimlich Zigaretten.“
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Nacht acht Jahren Volksschule begann Mai eine Malerlehre und arbeitete nach der Gesellenprüfung in einer Werkzeugfabrik. Als er 1969 zum Wehrdienst eingezogen wurde, freundete er sich mit einem Abiturienten an. Der war regelrecht süchtig nach Büchern und hat ihn damit angesteckt. Das Lesen erschloss dem wenig Gebildeten neue Welten.
Unzufrieden mit seinem bisherigen Leben, beschloss Manfred Mai, ein anderes, ein „zweites Leben“ zu beginnen. Er wollte Lehrer werden. Über den Zweiten Bildungsweg holte er die Hochschulreife nach, studierte in Weingarten und Schwäbisch Gmünd Pädagogik und unterrichtete an verschiedenen Realschulen.
Nebenher schrieb er. Erzählungen, Gedichte, Jugendromane, schwäbische Mundarttexte. 1980 erschien sein erstes Buch. 1984 hing er zum dritten Mal seinen Beruf an den Nagel und wagte den Sprung in die Selbständigkeit als freier Autor.
Besonders gern schreibt Manfred Mai für Kinder und Jugendliche. Er liebt es, phantasievolle Inhalte in schnörkellos-präzise Sätze zu packen. „Sein Stil ist karg wie die Alb-Landschaft“, urteilte ein Kritiker über „Winterjahre“. Manfred Mai erzählt, weil er etwas zu erzählen hat. Geschichten, die mit ihm und seiner Welt zu tun haben. Mit Spaß und Spannung regt er Kinder zur Selbsterkenntnis an, auf unterhaltsame Weise liefert er Jugendlichen und jungen Erwachsenen Informationen.
Wer mehr über Manfred Mai wissen möchte oder ihn zu seinem Jubiläum gratulieren will hier seine Verbindung: www.manfred-mai.de
Text : Presse-Silberburgverlag und aldemar Herzog * Foto: Presse-Silberburgverlag
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Ins Feenreich nach Saalfeld - Lassen Sie sich verzaubern!
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Saalfeld: Der Winter ist vorbei und die Blumen sprießen, Grün erfüllt die Natur – auch im Feenweltchen oberhalb der Feengrotten erwachen die Naturgeister wieder zu neuem Leben.
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Ab 1. Mai werden alle kleinen und großen Besucher wieder zur Entdeckung der magischen Welten eingeladen. Die Anderswelt der Feengrotten ist täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Um den Besuch für echte Feenfans besonders attraktiv zu machen, gibt es 2009 eine Saisonkarte zum beliebig häufigen Besuch des Feenweltchens. Wer in den Abendstunden zum Tagesausklang noch etwas Zeit im Feenweltchen verbringen möchte, für den gibt es die Happy-Hour-Karte mit Rabatt.
Und natürlich kann man auch der Fee begegnen. Sie erwartet die Gäste täglich in der Anderswelt und verzaubert mit Feenstaub, beim Musizieren, mit spannenden Geschichten oder beim Malen und Basteln.
In den Feengrotten werden ab sofort jeden Nachmittag Kinderführungen angeboten. Mit Zwergenmütze und Grubenlämpchen entdecken die kleinen Besucher ab 15 Uhr das alte Bergwerk.
Spaß, Lebensfreude und ein rundum schöner Tag – das soll die Gäste bei Ihrem Aufenthalt im Feengrottenpark erwarten.
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Und von Mai bis Oktober 2009 gibt es erstmals das „Feenticket“der Deutschen Bahn. In diesem Angebot sind die An- und Abreise in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, der Bustransfer vom Bahnhof Saalfeld zu den Feengrotten sowie das Kombiticket für die Führung durch die Saalfelder Feengrotten und der Besichtigung des Feenweltchens enthalten.
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Das „Feenticket“ basiert auf dem Thüringen-Ticket. Es gilt in der 2. Klasse in den DB Nahverkehrszügen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt an einem Tag von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und an den Wochenenden ganztägig. Es gilt für bis zu fünf Personen oder Familien mit bis zu 5 Kindern oder Enkelkindern und kostet als „Familien-und Gruppen-Feenticket“ 49,90 €, das „Einzel-Feenticket“ für Alleinreisende kostet 22,90 €. Kinder ab 7 Jahre benötigen ein eigenes Feenticket.
Das „Feenticket“ gibt es nicht an den DB Automaten oder in den DB Reisezentren. Es ist im Vorverkauf direkt oder telefonisch bei den Saalfelder Feengrotten oder bei Saalfeld–Information erhältlich. Im Internet, unter www.feengrotten.de, ist das Ticket ebenfalls buchbar.
Die Feengrotten in Saalfeld sind immer eine Reise wert!
Text: Waldemar Herzog * Foto: Presse Feengrotten und Waldemar Herzog
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Heimattage Baden-Württemberg 2009 In Reutlingen unter dem Motto „Kultur schafft Heimat!“
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Reutlingen: „Die Heimattage in Reutlingen sind auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, Baden-Württemberg, seine Kultur und das besondere Lebensgefühl im Südwesten vorzustellen und damit das Thema Heimat in vielen Facetten zu thematisieren. Reutlingen präsentiert sich dem Land, aber auch das Land präsentiert sich Reutlingen. Die Marke `Heimattage Baden-Württemberg` steht für eine Reihe ansprechender, interessanter und abwechslungsreicher Veranstaltungen, welche die jeweilige Ausrichterstadt und das Land in ihrer ganzen lebens- und liebenswerten Vielfalt zeigen. Mit dem diesjährigen Motto ´Kultur schafft Heimat!´ möchten wir auch verstärkt das jüngere Publikum ansprechen.“ Dies sagten Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Minister für Bundes- und Europangelegenheiten und für den Geschäftsbereich des Staatsministeriums, die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch und Karlheinz Geppert, der Vorsitzende des Landesausschusses Heimatpflege Baden-Württemberg, am Dienstag, den 28. April 2009 bei der offiziellen Vorstellung des Gesamtprogramms der Heimattage in Stuttgart.
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„Die Heimattage verbinden Alt und Neu, Vergangenheit und Zukunft, Tradition und Fortschritt miteinander. Sie sind daher eine Veranstaltungsreihe für alle Altersgruppen“, betonte Europaminister Prof. Dr. Reinhart. Fahnenschwinger, Musikkapellen und Trachtengruppen präsentierten sich in Reutlingen ebenso wie die Popakademie, die gemeinsam mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen ein Open-Air-Konzert gestalte. „Jedes Jahr lernen wir durch die Heimattage neue Facetten unseres Landes kennen.“ Es lohne sich daher, jedes Jahr von neuem die Heimattage zu besuchen - und zwar nicht nur für die Einwohner der Ausrichterstadt, sondern für alle Baden-Württemberger.
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Traditionell würden die Heimattage Baden-Württemberg mit dem Baden-Württemberg-Tag offiziell eröffnet, in diesem Jahr am Sonntag, 17. Mai 2009, mit Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Oberbürgermeisterin Bosch, erläuterte der Minister. Über das ganze Jahr verteilt fänden thematisch ausgerichtete Leuchtturmveranstaltungen statt, wie ‘Baden-Württemberg schafft!‘, ‘Baden-Württemberg sozial!‘, ‘Baden-Württemberg musiziert!‘, ‘Baden-Württemberg lacht!‘ und ‘Baden-Württemberg isst und trinkt!‘. Jede Ausrichterstadt setze mit den Baden-Württemberg-Leuchttürmen ihre eigenen, zu ihr passenden Schwerpunkte. So feierten ‘Baden-Württemberg schafftV und, ‘Baden-Württemberg sozial!‘ in diesem Jahr Premiere. „Diese beiden Themen passen wunderbar zu Reutlingen als traditionellem Wirtschaftsstandort und als Sitz der Bruderhausdiakonie“, unterstrich Prof. Dr. Reinhart.
Eine große Anzahl von interessanten Veranstaltungen in den nächsten Wochen und Monaten beweist, so Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, wie bunt, abwechslungsreich und spannend unsere Heimat ist. Die Oberbürgermeisterin verspricht anregende und interessante Heimattage für Besucher aus dem ganzen Land, die Reutlingen für sich entdecken wollen. Barbara Bosch wörtlich: “Reutlingen hat viele Reize, mit denen wir bei den Heimattagen unsere Besucher begeistern wollen und die - bei aller Bescheidenheit - uns selbst auch gut gefallen“. Ziel sei es, die regionalen Besonderheiten und das niveauvolle kulturelle Angebot der Stadt landesweit bekannt zu machen und dabei bedeutende kulturelle Veranstaltungen und historische Jubiläen wie den 100. Geburtstag HAP Grieshabers, den 200. Geburtstag Gustav Werners oder 150 Jahre Eisenbahn in Reutlingen in die Heimattage 2009 einzubeziehen.
„Die Heimattage Baden-Württemberg in Reutlingen laden wiederum zu einer spannenden Beschäftigung mit Heimat zwischen verlässlicher Traditionspflege und gegenwärtigen Formen des Heimatverständnisses ein“, erklärte Karlheinz Geppert. Er betonte, dass viele der Heimattage-Veranstaltungen nur durch das große Engagement in den zahlreichen Vereinen und Verbänden zu meistern seien.
„Vor uns liegt ein beeindruckendes, vielschichtiges und äußerst attraktives Heimattage-Programm aus einem Guss. Den vielen Partnern, die zur Gestaltung und Organisation der Heimattage 2009 Hand in Hand gearbeitet haben, möchte ich meinen Dank aussprechen“, sagte Minister Reinhart.
Schließlich werden über 150.00 Besucher zu diesem Fest, das etwa 600.000 € für Land, Stadt und Sponsoren kosten wird, erwartet.
Text: Presse-Staatsministerium Baden-Württemberg und Waldemar Herzog * Foto: Waldemar Herzog
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Städtebauausstellung „Stuttgart 21 – Unsere Grüne Stadt“ im Rathaus zu Stuttgart
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Stuttgart: Stuttgart 21 wird Realität. Nach der Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm belebt sich auch die Debatte über die damit verbundenen Perspektiven der Stadtentwicklung.
Im Rathaus steht diese Debatte ab dem 30. April 2009 buchstäblich auf einer neuen Grundlage: Die städtebauliche Dauerausstellung „Stuttgart 21 – Unsere Grüne Stadt“ ist eröffnet.
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Auf einem riesigen Luftbild (Foto) können sich Besucher durch die Stadt bewegen. Die heutigen Gleisflächen verwandeln sich im einfachen aber raffinierten Konzept der Ausstellungsmacher vom Atelier Bruckner in grüne Stadtlandschaften. Fernrohre erlauben Ein- und Ausblicke auf den aktuellen und zukünftigen Städtebau in Stuttgart 21.
Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster bei der Ausstellungspräsentation am Mittwoch, dem 29. April 2009: „Mir ist wichtig, dass viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter auf anschauliche Weise einen Eindruck davon erhalten, was nach und nach auf den freiwerdenden Bahnflächen entsteht und noch entstehen kann. So leidenschaftlich und bisweilen erbittert die Debatte über das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm, den neuen Durchgangsbahnhof und die Tunnelröhren auch geführt wurde, jetzt sollten sich alle einbringen, damit wir qualitätvolle Stadtteile bekommen, in denen junge und alte Menschen in einigen Jahren wohnen, arbeiten und leben werden — mitten in der City und zugleich im Grünen.“
Das begehbare Luftbild der Stadt zeigt die Lage der neuen Stadtteile, das Europaviertel, Bahnhofsviertel und das Rosensteinviertel. Wer sie betritt bemerkt rasch den frappierenden Ausstellungseffekt: Unter dem Glasboden wechselt mit jeder Bewegung die Optik von Alt zu Neu. Ausstellungsmacher Prof. Uwe R. Brückner: „Jeder kennt das Prinzip der Lentikularfolie aus Kindertagen, ‚auch wenn der Begriff kaum bekannt ist: Wechselbilder — meist im Postkartenformat — zeigen aufgrund ihrer prismatischen Folie mal das eine und mal ein anderes Bild. Meist genügt ein leichtes Kippen, um diesen Effekt zu erzielen. Bei uns erhält der Effekt nun Raumwirkung. Das Zusammenspiel von Karte, Maßstab und Wechselbild ermöglicht es, sich selbst in Relation zur Stadt zu erleben. Es entsteht eine real erfahrbare Vorstellung von der Umgestaltung der Stadt — das war uns wichtig.‘
Oberbürgermeister Schuster: „Die Ausstellung „Stuttgart 21 – Unsere Grüne Stadt“ ergänzt die Ausstellung im Turmforum über das Bahnprojekt hervorragend. Und Bahnhofsturm und Rathausfoyer sind auch die logischen Orte für diese Präsentationen: Der Bahnhofsturm markiert heute wie in Zukunft den Hauptbahnhof im Stadtbild. Dort gewinnt man rasch den Überblick über das Bahnprojekt und den Fortgang der Bauarbeiten. Gleichzeitig übersieht man das Gelände. Im Rathaus sind die Bürger dann eingeladen, sich für die städtebaulichen Perspektiven zu interessieren. Und hier ist auch der Ort der demokratischen Planung der neuen Stadtviertel, an der sich viele Bürger beteiligen sollen.“
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Unser Foto zeigt: Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster (mitte) und Prof. Uwe R. Brückner (rechts) stellen Ziele und Konzeption der Ausstellung vor.
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Die Ausstellung „Stuttgart 21 – Unsere Grüne Stadt“ ist während der Öffnungszeiten des Rathauses, also Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr, zugänglich.
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Text: Pressedienst Stuttgart * Foto: Waldemar Herzog
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